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Schweizer Familien fühlen sich glücklich – wirklich?
Fritz+Fränzi-Studie zeigt auch: die Schweiz wird nicht als familienfreundlich erlebt.
96 Prozent der Eltern fühlen sich mit ihrer Familie „glücklich“ oder sogar „sehr glücklich“: Das ist das überraschende Ergebnis des ersten ‚Familienbarometers’ des Elternmagazins Fritz+Fränzi. Als schön und heil wird das Familienland Schweiz aber nicht wahrgenommen: Über die Hälfte aller befragten Eltern zweifeln an der Familienfreundlichkeit der Schweiz.
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Download der Studie: www.fritzundfraenzi.ch/familienbarometer2011
Die stillen Kämpferinnen
Alleinerziehende Frauen leisten sehr viel: Fast 90 Prozent von ihnen gehen neben der Kinderbetreuung einem Job nach. Und doch leben sie oft in Armut. Die Stiftung SOS Beobachter hilft.
Hollywood-Star Sandra Bullock («Miss Undercover») ist superschön, superreich und seit diesem Sommer alleinerziehende Mutter. Die frisch geschiedene 46-Jährige hat sich gerade bei Massagen, Cocktails und Inseltrips in der Karibik von ihrem Stress erholt. Auch Jennifer Schmutz, 23, ist alleinerziehende Mutter. Ihre Gedanken kreisen aber nicht um Cocktails in der Karibik, sondern um Kinderkrippe, Job und Sozialamt.
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Kämpfen vor Gericht
Volljährigkeit: Stolperstein Ausbildung
Tobias*, aus einer Einelterfamilie, ist heute ein hochkarätig ausgebildeter junger Mann. Doch sein beruflicher Werdegang war eine Stolperpartie – der Vater zahlte unregelmässig Alimente. Tobias hätte gegen ihn klagen müssen, als er volljährig wurde. Hat die Volljährigkeit Ihnen zusätzliche Probleme gebracht? Rechtlich ja; mein Vater wollte so kurz wie möglich zahlen. Hier spielte auch seine neue Partnerin eine Rolle. Er war also gegen ein Studium, sowohl bei mir wie auch bei meiner Schwester. Und bezahlte entsprechend unregelmässig und immer wieder unter Protest. Ohne den grossen Einsatz meiner Mutter und meiner Grosseltern wäre ich mit meiner Volljährigkeit finanziell am Berg gestanden. Meine Ausbildung war nur Dank dieser Hilfe möglich. Das Gespräch führte: Christiane Faschon, Redaktorin BR
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Schweizer NGO’s zur Frauenrechtskonvention in New York
Die UNO fordert weitere Massnahmen gegen die Diskriminierung von Frauen
Mit einer Vierer-Delegation hat die „NGO-Koordination post Beijing Schweiz“ an der 44. Session der Kommission der UNO-Frauenrechtskonvention CEDAW in New York erfolgreich lobbyiert. Die CEDAW - Convention on the Elimination of all Forms of Discriminatin against Women - ist ein Übereinkommen zur Beseitigung jeglicher Form von Diskriminierung gegen Frauen und wurde vom Schweizer Parlament 1997 ratifiziert.
Die CEDAW-Kommission der UNO forderte im 30. Jahr des Bestehens von CEDAW von der Schweiz an der Anhörung Massnahmen zur Bekämpfung von Geschlechterstereotypen an Schulen und in der Ausbildung, gegen die hohe Untervertretung von Frauen in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und gegen Gewalt an Frauen. Häusliche Gewalt und der mangelnde Opferschutz bei Frauenhandel wurden angesprochen. Ebenfalls wurden Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf wie die Verfügbarkeit von Krippenplätzen und ein Eltern-/Vaterschaftsurlaub sowie Lohngleichheit und das Scheidungsrecht thematisiert. Auch geht der UNO die föderalistische Schweiz bei der Einhaltung der CEDAW-Normen durch die Rechtssprechung zu wenig weit, Richter/innen und weitere Akteur/innen müssen vermehrt über CEDAW informiert werden.
Mehr Informationen unter: www.postbeijing.ch
www.familienleben.ch Sich informieren. Sich vernetzen. Sich inspirieren lassen.
Anfangs Juli 2009 startete familienleben.ch, die neue Plattform für moderne Familien und ihre Bedürfnisse. Familienmenschen suchen gezielt Informationen, Unterstützung, Austausch und Vernetzung in ihrer Region, um sich den Familienalltag zu erleichtern. familienleben.ch fokussiert – im Gegensatz zu konventionellen Familienmedien - nicht nur auf die Eltern-Kind-Beziehung. Moderne Familien umfassen heute drei Generationen und sind oft ein «Patchwork» aus Nachbarn, Göttis, Freunde und Ersatz-Grosseltern. Sie alle finden auf familienleben.ch fundiert recherchierte Informationen rund um Familienthemen, einen Blog zu aktuellen familienpolitischen Themen, Ausflugstipps, Ratgeber, Unterhaltung und zudem die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zur Bewältigung ihres Familienalltages mit anderen Familien auszutauschen.
Lesen Sie den aktuellen Beitrag:
«Die Schweizer Familienpolitik begünstigt die Kinderarmut» Kinderarmut ist in der Schweiz ein hausgemachtes Problem und ein Resultat der Familienpolitik. Am härtesten trifft es die Kinder von Alleinerziehenden – mehrere zehntausend Kinder. Dr. Roland Lüthi, Präsident des Verbandes für alleinerziehende Mütter und Väter SVAMV, redet Klartext.
www.familienleben.ch/alleinerziehen/
Armutsfalle für Alleinerziehende? Brisant an der Sache ist ein Detail, das in der Presse bislang kaum diskutiert wurde. Artikel 11 Absatz 1 soll im StHG nämlich so abgeändert werden, dass die Kantone die Möglichkeit hätten, den Einelternfamilien höhere Steuern aufzubürden. Einelternfamilien würden nicht in den Genuss der gleichen Rechte kommen wir Verheiratete mit Kindern. Obwohl sie Untersuchungen gemäss über weniger Einkommen und Zeit verfügen und stärker der Armut ausgesetzt sind wie verheiratete Eltern.
Lesen Sie mehr dazu: www.familienleben.ch/familienpolitik/steuer
Disqualifiziert auf dem Arbeitsmarkt?
Alleinerziehende - Frauen wie auch Männer - verfügen, schon bedingt durch ihre persönliche Situation, über beste Qualitäten wie selbstständiges Arbeiten, Durchhaltewillen und Flexibilität. Doch ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind gering. Fast 40 Prozent leben knapp am Existenzminimum.
Von Fabienne Schnyder Zenhäusern © «WB extra» 02/2009
ganzer Artikel als PDF: WBextra Alleinerziehend 2/09
Bedürfnisse der Einelternfamilien Welche sind die wichtigsten?
- Physisches und psychisches Wohlergehen der Kinder
- Emotionale Freiheit; Möglichkeit, das Vergangene emotional, rechtlich und finanziell abzuschliessen und neu zu beginnen.
- Rechtliche, finanzielle und soziale Stabilität und Sicherheit.
- Verständnis, Unterstützung und Geborgenheit aus dem Umfeld erleben.
- «Socializing» mit Gleichgesinnten.
- Unterstützung bei der Kindererziehung und -betreuung.
- Gesellschaftliche und rechtlich-politische Akzeptanz und Unterstützung hinsichtlich der Familienform. Raus aus der gesellschaftlichen Betrachtung als «Opfer».
- Veränderung der Existenz
- Neue/n Partner/in finden
- Wohnsituation verändern, neue Formen des Zusammenlebens (WG,…)
- Verbesserung der Work-/Life-Balance
- Zeit für sich haben
- Mal ohne Kinder ausgehen dürfen.
- Sich Ferien und Freizeit leisten können.
- Sich weiterbilden und sich selbst verwirklichen.
Welche Bedürfnisse haben für Sie am meisten Gewicht? Welche fehlen in unserer Liste?
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