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Wahlen 2011 - SVAMV-Mitglieder kandidieren PDF Stampa E-mail
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SVAMV - Mitglieder fürs Parlament

Wir stellen Ihnen Mitglieder unseres Verbands vor, die für das Bunderparlament kandidieren.

Lesen Sie, warum sie sich für Alleinerziehende und ihre Kinder engagieren, und wofür sie sich nach ihrer Wahl speziell einsetzen werden, um die Lebenslage der Eineinelternfamilien zu verbessern. Und geben Sie ihnen Ihre Stimme!

 

Wahlen 2011 - SVAMV-Mitglieder kandidieren >> Download

 

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Franziska Teuscher

Nationalrätin, Bern, Grüne / Grünes Bündnis
www.franziskateuscher.ch

  • Ich habe selber zwei Kinder gross gezogen und weiss:
    Kinder müssen in guten Verhältnissen aufwachsen
    können. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob ihre Eltern
    zusammen oder getrennt leben. Doch die Statistik
    zeigt leider ein anderes Bild: das Risiko, zu verarmen,
    ist bei alleinerziehenden Frauen in der Schweiz
    besonders gross.
  • Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass Alleinerziehende
    nicht mühsam um ihre Alimente kämpfen
    müssen. Darum unterstütze ich auch die Forderung
    des SVAMV, dass ein Mindestunterhaltsbeitrag für die
    Kinder getrennt lebender Eltern eingeführt wird.

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Judith Stofer

Kantonsrätin, Zürich, Alternative Liste

  • Ich bin selber alleinerziehend. Der Anteil der Alleinerziehenden
    wächst von Jahr zu Jahr – diese wichtige
    Bevölkerungsgruppe soll im Parlament endlich angemessen
    vertreten sein. Die Alleinerziehenden sind gegenüber
    «normalen» Familien massiv benachteiligt.
    Dies möchte ich ändern.
  • Ich werde mich für die Vereinbarkeit von Beruf und
    Familie einsetzen. Ich werde mich für ein gerechtes
    Sorgerecht stark machen, das weder Kinder, Mütter
    und Väter benachteiligt. Und ich werde mich dafür
    einsetzen, dass Kinderalimente nicht mehr als Einkommen
    besteuert werden müssen.

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Julia Gerber Rüegg

Kantonsrätin, Zürich, Sozialdemokratische Partei
www.juliagerber.ch

  • Alleinerziehende Väter oder Mütter mit ihren Kindern
    dürfen nicht in Not geraten. Sie haben eine grosse
    Verantwortung. Die Gesellschaft und die Berufswelt
    sollte ihnen rücksichtsvoll und wertschätzend entgegenkommen.
    Denn letztlich geht es um die Kinder!
  • Mein konsequenter Einsatz für die Gleichstellung von
    Frau und Mann stärkt die Partnerschaft von Eltern,
    egal ob in loser Partnerschaft, verheiratet, getrennt
    oder geschieden lebend. Ich fordere die Durchsetzung
    des Grundsatzes «Gleicher Lohn für gleiche Arbeit».
    Ist er umgesetzt, verschwindet die unselige Rollenzuschreibung
    «Kinderbetreuung die Mutter» und «Ernährer
    der Vater». Im Falle einer Trennung oder Scheidung
    wird das zu einfacheren und besseren Lösungen
    führen bezüglich Wahrnehmung aller Verpflichtungen
    als Mutter und Vater.

 

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Bruno Frick

Ständerat, Schwyz, Christlichdemokratische Volkspartei
www.brunofrick.ch

  • Alleinerziehende Väter und Mütter haben keine grosse
    Lobby und wenig Mittel, sich genügend Gehör zu
    verschaffen. Sie nehmen aber für unsere Gesellschaft
    und unsere Zukunft eine sehr wichtige Aufgabe wahr.
    Deshalb bin ich seit vielen Jahren Mitglied. Ich will
    ihren Anliegen im Bundeshaus weiterhin eine Stimme
    sein.

 

 

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Yvonne Feri

Gemeinderätin, Wettingen, Aargau
Sozialdemokratische Partei, www.y-feri.ch

  • Ich war selber alleinerziehend (ab 3-jähriger und
    5-jähriger Tochter bis zum Erwachsenenalter) und
    habe alle Nöte, Ängste und Freuden miterlebt. Die
    finanziellen Probleme sind mir ebenso bekannt, wie
    auch ein Vater, welcher seine Verantwortung nicht
    wahrgenommen hat. Als Gemeinderätin (Exekutive)
    mit dem Ressort Soziales und Gesundheit stosse ich
    bei der materiellen Unterstützung immer wieder auf
    Alleinerziehende.
  • Es gibt verschiedene Bereiche, welche ich im Speziellen
    angehen möchte. Beispielsweise finde ich es
    nicht richtig, dass oft derjenige Elternteil, welcher
    die Kinder betreut, von der Sozialhilfe abhängig ist.
    Hier muss ein neues System gefunden werden. Ebenso
    glaube ich, dass eine niederschwellige Erziehungsunterstützung
    und Familienberatung für diese Personengruppe
    von grossem Nutzen wäre. Flächendeckende
    bezahlbare Tagesstrukturen für Kinder zumindest für
    die Primarstufe ist absolut notwendig, so dass die erziehenden
    Elternteile ihren beruflichen Verpflichtungen
    mit gutem Gefühl nachkommen können.
 
FSFM Federazione svizzera delle famiglie monoparentali, cp 334, 3000 Bern 6,
Tel. 031 351 77 71, info@svamv.ch

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