Home media et politique Politique familiale Einelternfamilien: Armutsbekämpfung
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Einelternfamilien: Gesetze verursachen Armut


Der Schweizerische Verband alleinerziehender Mütter und Väter verlangt, dass Armutsfallen aus Gesetzen und Verordnungen beseitigt werden.

„Besonders der staatliche Umgang mit den Unterhaltsbeiträgen für Kinder fördert Armut geradezu“, sagt Anna Hausherr, Zentralsekretärin des SVAMV.

Der SVAMV fordert deshalb
  1. Bundesrechtlich festgelegte Mindestunterhaltsbeiträge für alle Kinder in Einelternfamilien in der Höhe der maximalen einfachen Waisenrente
  2. Familienergänzungsleistungen oder Sozialhilfe für bedürftige Eltern, die ihre Alimente nicht zahlen können
  3. Gesamtschweizerische Regeln und Standards für die Alimentenhilfe
  4. Steuerfreie Alimente für unmündige und mündige Kinder
  5. Stipendien: Kinderalimente sind nicht Einkommen der Gesuchstellenden

mehr dazu:

>> Medienmitteilung vom 09.11.10

>> Einelternfamilien und Armut PDF

 

et en français:

>> Les familles monoparentales et la pauvreté PDF

 

 

Ernst machen mit der Armutsbekämpfung. Ihre Meinung interessiert uns!


Seit langem ist bekannt: Einelternfamilien und ihre Kinder sind besonders von Armut betroffen. Auch das Leid der Betroffenen und die Risiken für die Entwicklung und Zukunft der Kinder, die arm und abhängig von Sozialhilfe aufwachsen müssen, sind breit erforscht. Doch welche Ziele muss eine wirksame Bekämpfung dieser besonderen Armut anstreben? Welche Massnahmen führen zum Ziel? Diese Fragen werden erst zögerlich angegangen.

Heute wird darüber diskutiert, wie Alleinerziehende ins Erwerbsleben integriert werden können. Das ist unbestritten wichtig, eine wirksame Strategie gegen die Armut der Einelternfamilien kann sich jedoch nicht darauf beschränken. Denn alleinerziehende Eltern, die ihre Familie aus eigener Kraft alleine durchbringen müssen, sind in der Regel gezwungen, Vollzeit berufstätig zu sein. Die Kinder brauchen aber nicht nur eine Ernährerin oder einen Ernährer, sondern ebenso Familienzeit. Der finanzielle Beitrag des andern Elters ist deshalb unabdingbar.

Das Massnahmenpaket, das Ihnen der SVAMV als Fachorganisation für die Einelternfamilie vorstellt, setzt hier an: Bei der Sicherung der Unterhaltsbeiträge für die Kinder in Einelternfamilien. Hier unterscheidet sich die Situation der Einelternfamilie von derjenigen der Zweielternfamilie, hier braucht es spezifische Lösungen, um die Lage der Armutsbetroffenen zu verbessern. Aber natürlich helfen unsere Ideen nur, wenn sie Rückenwind erhalten, analysiert und weitergetragen werden. Deshalb wünschen wir uns von Ihnen, dass Sie sich an der Diskussion unserer Lösungsvorschläge beteiligen.

Hier finden Sie unsere Vorschläge detailliert beschrieben:


Wir freuen uns auf Ihr Feedback: Greifen Sie noch heute ein und schicken Sie ein Mail an Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. . Wir werden Ihre Beiträge auf dieser Website veröffentlichen.

 

 

Stellungnahmen:

Dr. med. Yvonne Gilli: Als Nationalrätin und aktuell Regierungsratskandidatin im Kt. St. Gallen unterstütze ich Ihre Anliegen. Kinder sind ein Armutsrisiko, das ist ein Armutszeugnis für die Schweiz. >>Lesen Sie mehr>>

 

Claudia: Toll, dass mal wieder ein Anstoss lanciert wird, etwas gegen die Armut und den ewigen 'Existenzkampf' Alleinerziehender und ihrer Kinder zu unternehmen. Als selber seit 16 Jahren allein erziehende Mutter dreier Kinder bin ich 80% erwerbstätig und 'dauernd' in Weiterbildung, damit der Lohn auch zum Leben reicht. Trotzdem bleibt Ende Monat nichts übrig, ich verdiene seit kurzem jedoch gerade 'zu viel', um die Alimente bevorschusst zu erhalten (Da die Kinderbetreuungskosten nicht berücksichtigt werden, Kt AG). >>Lesen Sie mehr>>

 

Franziska Teuscher, Nationalrätin Kt. Bern: Ich unterstütze auch in Zukunft eure Forderungen, wo auch immer ich kann.

 

Christine Häsler, Grossrätin Kt. Bern: Die Anliegen des SVAMV sind auch meine Anliegen. Sie verdienen Unterstützung, gerade auch in der Politik. Diese Unterstützung biete ich gern - aus eigener Erfahrung und aus Überzeugung.

 
FSFM Fédération suisse des familles monoparentales, CP 334, 3000 Berne 6,
tél 031 351 77 71, info@svamv.ch

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